06.02.2021

Gemeinsam durch die Krise kommen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Jahr ist es nun her, dass das Thema „Corona“ uns in Europa zu beschäftigen begann. Mit bald dramatischen Folgen – auch für die Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz: Am 16. März 2020 musste der Landesverband alle gemeinschaftlichen Aktivitäten einstellen.

Das Funktionstraining für rheumakranke Menschen, die Treffen der Gruppen, all dies fiel vollständig aus. Die Beratung und der Austausch per Telefon und E-Mail waren und sind zwar weiterhin möglich. Videochats und -konferenzen waren anfangs für die meisten neu, heute werden sie vielfach genutzt. Doch diese Wege der Kommunikation können die Angebote der gemeinsamen Bewegung und Begegnung nicht ersetzen.

Nach einem kurzen Wiedereinstieg in das Funktionstraining im vergangenen Sommer kam im November der zweite Teil-Lockdown. Und nicht nur die gesundheitlichen, auch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise treffen zahlreiche Menschen. Für viele Branchen und Personengruppen gibt es staatliche Unterstützung, sogenannte Rettungsschirme und Überbrückungshilfen. Der Landesverband Rheinland-Pfalz und der Bundesverband der Deutschen Rheuma-Liga nutzen alle politischen Kanäle, um auch das Fortbestehen der Rheuma-Liga sicherzustellen.

Bereits am 13. Mai 2020 hat der Vorstand des Landesverbandes umfangreiche Maßnahmen zur Existenzsicherung der Rheuma-Liga Rheinland-Pfalz beschlossen. Um Kündigungen für die Mitarbeiter/innen in der Landesgeschäfts- und Beratungsstelle zu verhindern, gilt seit Juni 2020 Kurzarbeit. Im Haushalt des Landesverbandes wurden sämtliche Ausgaben überprüft und wo möglich reduziert.

Die „Drittel-Lösung“ für Kurse zur Gesundheitsförderung ist noch bis mindestens 31. Mai 2021 ausgesetzt. Die Selbstzahler-Pauschale für Mitglieder, die am Funktionstraining teilnehmen, wurde ab Januar 2021 erhöht: Für die Trockengymnastik (30 Minuten Therapiezeit) werden seit Anfang dieses Jahres 90 Euro für ein halbes Jahr fällig, für die Wassergymnastik (30 Minuten Therapiezeit) 144 Euro.

Mit diesen Maßnahmen können wir alle dazu beitragen, dass unsere Hilfs- und Selbsthilfegemeinschaft weiter besteht. Wir setzen alles daran, dass wir gemeinsam und so gesund wie möglich durch diese schwere Zeit kommen.