Die örtlichen Arbeitsgemeinschaften – Ansprechpartner vor Ort

Sie interessieren sich für die Arbeit der Rheuma-Liga und suchen eine Anlaufstelle in Ihrer Nähe?

Ein wichtiges Anliegen der Deutschen Rheuma-Liga ist ein möglichst dichtes Netz von örtlichen Ansprechpartnern. Ohne kontinuierliche, flächendeckende (Selbst-)Hilfeangebote ist unsere gemeinsame Arbeit nicht denkbar.

Die örtlichen Arbeitsgemeinschaften sind für die Mitglieder Orte der Beratung, Bewegung, Betreuung und Begegnung – die vier „großen B’s“ der Rheuma-Liga. Es gibt 68 örtliche Arbeitsgemeinschaften im Land, den landesweiten „Arbeits- und Informationskreis Eltern rheumakranker Kinder“ und das Netzwerk Fibromyalgie Rheinland-Pfalz.

Die örtlichen Arbeitsgemeinschaften des Landesverbandes:

Wenn Sie nicht genau wissen, welche AG für Sie “zuständig” ist, wenden Sie sich einfach an die Landesgeschäfts- und Beratungsstelle in Bad Kreuznach.

Ziele und Aufgaben der örtlichen Arbeitsgemeinschaften

Die erste örtliche Arbeitsgemeinschaft im Landesverband Rheinland-Pfalz wurde 1977 in Mainz gegründet. Auch weiterhin bildet die Rheuma-Liga neue Gruppen, wenn die Mitgliederzahlen es sinnvoll erscheinen lassen und wenn sich Mitglieder für die ehrenamtliche Arbeit vor Ort finden. Die öAG‘n bieten vor allem folgende Aktivitäten an:

  • Vermittlung fachlicher Hilfen – Hier ist in erster Linie das Funktionstraining (Warmwasser- und Trockengymnastik) zu nennen. Doch auch allgemeine sozialrechtliche Beratung, psychologische Hilfen, die Vermittlung von Pflegediensten und die individuelle Betreuung von Schwerbehinderten gehören dazu.
  • Laien- und Selbsthilfe – vor allem die persönliche Beratung, Gesprächsgruppen, Besuchsdienste und Nachbarschaftshilfen, Freizeitangebote oder auch Tanz- und Bastelgruppen.

Jede Arbeitsgemeinschaft wählt in einer Mitgliederversammlung ihren Vorstand, dessen Größe von der der öAG abhängt. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte. Dies ist allerdings nicht so zu verstehen, dass allein die Vorständler die Arbeit leisten. Eine Selbsthilfegruppe beruht auf dem Prinzip „mitmachen, nicht konsumieren“. Oft ist es möglich, einzelne kleine Aufgaben an Mitglieder zu übertragen, die diese dann selbständig lösen, was sie zu weiterer Mitarbeit motivieren kann.

Neben dem Funktionstraining und den anderen oben angeführten Aktivitäten führen die örtlichen Arbeitsgemeinschaften informative und gesellige Veranstaltungen durch:  Informationsveranstaltungen (z.B. Arztvortrag), die Jahreshauptversammlung (mit Fachreferat), ein Frühlings- oder Sommerfest, eine oder zwei Ausflugsfahrten und eine Weihnachtsfeier.

Für viele Rheumakranke sind die örtlichen Arbeitsgemeinschaften eine Art Heimat geworden, ein Kreis, in dem man seine Freuden und auch seine Sorgen und Probleme „mit-teilen“ kann. Weil die meisten rheumatischen Erkrankungen nicht heilbar sind und für die Betroffenen einen oft erheblichen Verlust an Lebensqualität bedeuten, sind diese sozialen Bindungen besonders wichtig.

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