Gesprächskreise Fibromyalgie

Der Landesverband Rheinland-Pfalz fördert die Bildung von örtlichen Gesprächskreisen zum Fibromyalgie-Syndrom in den örtlichen Arbeitsgemeinschaften des Landes. Solche Gesprächskreise fördern zum einen die Eigeninitiative der Betroffenen, zum anderen bieten sie die Möglichkeit der Aussprache über persönliche Erfahrungen mit dieser Krankheit.

Netzwerk Fibromyalgie und Ansprechpartner

Eine Liste von Ansprechpartner/innen vor Ort können Sie hier (PDF) lesen und herunterladen. Nähere Informationen zu Fibromyalgie-Gesprächskreisen in Ihrer Nähe erhalten Sie auch bei der Landesgeschäfts- und Beratungsstelle.

Flyer “Netzwerk Fibromyalgie”

Das Fibromyalgie-Syndrom äußert sich mit Schmerzen in verschiedenen Körperregionen, insbesondere im Nacken und Rücken, in den Schultern, im Bereich des vorderen Brustkorbs, der Arme, an den Hüften, im Bereich der Kniegelenke und in der Umgebung der Sprunggelenke. Der Arzt kann in bestimmten Körperbereichen eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit auf Druck feststellen, die sogenannten Druckschmerzpunkte.

Viele Betroffene haben noch weitere Beschwerden. Sie neigen zu Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Atembeschwerden, Schwellungs- und Taubheitsgefühl in den Armen und Beinen, zu kalten Händen und Füßen und anderen Störungen des Befindens, die Ärzte als vegetative Symptome bezeichnen. Die meisten können schlecht einschlafen oder wachen oft in der Nacht auf und fühlen sich am Morgen nicht ausgeruht und zerschlagen. Häufig liegt dann ein ausgeprägtes Steifigkeitsgefühl, insbesondere im Rücken, vor. Viele fühlen sich müde und abgeschlagen oder leiden unter Depressionen und Ängsten.

Die Beschwerden des Fibromyalgie-Syndroms können gelindert werden. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Therapiemöglichkeiten, die je nach individuellem Krankheitsbild angeboten werden. Sinnvoll ist, herauszufinden, was die Beschwerden lindert, oder auch, was sie verstärkt.

Schließlich ist es wichtig, Entspannungsmethoden einzuüben, mit denen man Einfluss auf seine Schmerzen und andere Beschwerden (Schlaf, Nervosität, Belastungsgefühle) nehmen kann. Wer öfters unter depressiven Verstimmungen oder Ängsten leidet, für den kann ein kompetenter Gesprächspartner/Psychotherapeut hilfreich sein. Von der eigenen Initiative des Patienten und seiner Ausdauer in der Fortführung der Fitness-, Gymnastik- und Entspannungsübungen zu Hause wird die Besserung seiner Beschwerden wesentlich abhängen.

Es gibt zahlreiche Menschen, die zur Gruppe der Fibromyalgie-Betroffenen zu rechnen sind. Viele von ihnen suchen nach Gemeinschaft, richtiger Betreuung und der Möglichkeit der Aussprache. Hier kann ein örtlicher Gesprächskreis “Fibromyalgie” helfen, der sich in regelmäßigen Abständen trifft, um alltägliche Sorgen, Probleme und Erfahrungen gemeinschaftlich zu besprechen, letztlich, um Hilfe zur Selbsthilfe zu finden.